Da ich mit dem Halbmarathon in Wien noch eine Rechnung offen hatte, beschloss ich, auch in dieser Saison diesen Wettkampf wieder zu bestreiten.
Dank meinem Trainer Heinz Planitzer fühlte ich mich, mit vielen Laufkilometern in den Beinen, sehr gut auf die kommende Herausforderung vorbereitet. Nach meinem krankheitsbedingten Ausfall bei den Österreichischen Meisterschaften im Crosslauf war ich nun schon wieder sehr heiß auf einen Wettkampf und freute mich sehr auf den Halbmarathon.
Nach dem üblichen Gedränge am Start, um sich eine möglichst gute Startposition zu sichern, ging es pünktlich um 09:00 Uhr bei kühlen Temperaturen und viel Wind los. Ich nahm mir vor, einfach zu laufen, ohne großartig auf die Uhr zu schauen und Zeiten hochzurechnen. Ich konzentrierte mich auf meinen Körper und versuchte, das richtige Tempo zu finden. Wie immer startete ich etwas zu schnell, was mir aber keine großen Probleme bereitete. Auf den teilweise sehr windigen Passagen konnte ich mich immer sehr gut hinter mitlaufenden Athleten verstecken, was mir sehr half. Erst auf den letzten 3 Kilometern musste ich alleine gegen den Wind und die aufkommende Ermüdung kämpfen. Die Zurufe meines Freundes, dass eine Zeit von 1:18h möglich ist, ließen mich alles geben und bis ins Ziel zu kämpfen. Überglücklich war ich schlussendlich, als ich nach der ewig langen Zielgeraden die Zeit von 1:17:44 auf dem Monitor lesen konnte. Somit erreichte ich nicht nur als beste Österreicherin den 3. Rang in der Damenwertung, sondern konnte auch meine 6 Jahre alte Bestleistung im Halbmarathon um circa 5 Minuten verbessern.

Hier gehts zu den Ergebnissen!